31. Januar 2017

Jänner 2017 - Fokus

Jänner 2017 - das erste fokussierte Trainingsmonat...nach der Regenerationspause 2016.
Mit den Fitnessapps ist der Fortschritt sehr gut messbar. Runkeeper zeigt 175 Laufkilometer und 34 Gehkilometer.Readout aus Runtastic zeigt 1141 push ups, 85 pull ups und 30 Minuten Shaolin work out. Die vergangene Woche entdeckte Yoga App zeigt 20 Minuten Yoga an. Das war der Jänner. Ziel für Februar - mehr als im Jänner.

4. Mai 2014

Marathon No. 16: Wien Marathon 2014

Dort wo alles begann. Genau vor 3 Jahren stand ich das erste Mal am Start eines Marathons. In der Wagramer Straße vor der Reichsbrücke. Neben der Tankstelle. Sogar die Straßenseite ist dieselbe, der Startblock ein Stück weiter vorne diesmal. 

Auch das Wetter erinnert mich an den April 2011. Damals stand ich dort mit dem Wunsch doch einmal, ein einziges Mal einen Marathon zu laufen. Egal welche Zeit, ob schnell, ob langsam. Wichtig war nur ein einziges Mal die 42,195 km hinter mich zu bringen.

Hab ich damals auch geschafft. Knapp unter 5 Stunden. Danach hat mich die Idee vom Marathon nicht mehr losgelassen. Das 16te Mal nun am Start. Die Zeiten nach wie vor eher bescheide 4 bis 5 Stunden. Doch egal.

Jedes Marathonerlebnis ist für mich etwas besonderes. Die Menschen am Start. Gemeinsam auf den Weg gehen. Gemeinsam in eine Richtung laufen. Sich treffen, ein paar nette Worte wechseln, sich wieder aus den Augen verlieren. In der Stadt, am Land. Jedes Marathonereignis ein Erlebnis.

Am Ende waren es diesmal 4:37. Ob ich wohl auch mal eine Marathonzeit unter 4 Stunden schaffe? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Der 16te Marathon in drei Jahren. Fehlen noch 84 bis zu meiner gesetzten 100er Grenze. Wie lange es noch dauert? Mal sehen.

Der nächste Marathon kommt bestimmt und zwar am 1. Juni 2014 in Form eines 6-Stunden-Laufes im Wiener Prater.


1. Januar 2014

Neujahrsvorsatz 2014 oder Essay über die irre Relevanz derZielformulierung

Der erste Tag im neuen Jahr. Heute habe ich den Spruch gelesen: Heute wurde die erste Seite eines 365 Seiten starken Buches geschrieben. Die genauen Inhalte stehen noch nicht fest und doch kann man seinen persönlichen roten Faden bereits vor der ersten Seite beschreiben.

Im beruflichen Umfeld sind das oft die beliebten Jahresziele als Unterziel zur Unternehmensvision. Möchte man im privaten Bereich auch ein paar Erfolgsziele erreichen, kann man, wenn man möchte, auch hier persönliche Zielformulierungen vornehmen.

In meinem Fall ist es ein Laufziel. Vor einigen Jahren hab ich meine persönliche Sportvision von 100 Marathonläufen definiert. Bisher hatte ich vor allem Mengenziele. Einfach ein paar Marathon im Jahr draufloslaufen und fertig. Langsam hat sich auch ein bischen der Wunsch nach Zeitzielen über die Jahre hinweg eingeschlichen. 

Ob zuerst von extern - Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern mit Aussagen wie: "Du läufst zwar viel, aber langsam."; oder zuerst von intern - mir persönlich mit Sätzen wie: "Ein Marathon unter 3 Stunden wär schon was."; ich kann es nicht mehr sagen.

Egal - auf jeden Fall möchte ich heuer bis spätestens Dezember meine Marathonzeit signifikant verbessern. Meine bisherige Marathonbestzeit über die vollen 42,195 Kilometer ist 4:15:11. Gelaufen im Oktober 2012.

Mein Hauptziel 2014: Marathonbestzeit auf 03:45-03:49 verbessern. Also die 4 Stunden-Marke unterbieten. Die bisher gewählten Distanzziele sind brauchbare Unterziele. Neu hinzu kommt als Unterziel regelmäßiges Ergänzungstraining zur Verbesserung der Körperhaltung. Zur Zeit Tai Chi und Qi Gong im Shaolintempel am Bacherplatz in Wien.

Zusammengefasst meine Ziele 2014:

Hauptziel: Marathonzeit 03:45-03:49 (Verbesserung um rund 15-30 Minuten)
Unterziel 1: 4*/Woche Training im Shaolintempel (Tai Chi, Qi Gong)
Unterziel 2: Jahresdistanz 3.000 - 3.500 Kilometer

In diesem Sinne: Viel Erfolg bei der Erreichung der persönlichen Ziele!


31. Dezember 2013

2013: 1 Jahr - 12 Monate - 12 Erinnerungen

1. Erinnerung: Jänner

Groß waren die Vorsätze. 3.000-4.000 Jahreskilometer waren angepeilt inklusive wesentlicher Verbesserungen auf der Marathon und Halbmarathondistanz. Insgesamt 334 Kilometer im Jänner gelaufen - Monatshöchstwert.

2. Erinnerung: Februar

Unspektakulär. Ein paar Laufkilometer. Ein Halbmarathon

3. Erinnerung: März

Mein persönliches Highlight eine Halbmarathonbestzeit von 01:54:25 und ein 6-Stunden-Lauf in Niederösterreich in Laassee. Damit Marathon Nummer 10 auf der Liste der gelaufenen Marathondistanzen.

4. Erinnerung: April

Wien Marathon - 3te Teilnahme. Diesmal in doppeltem Einsatz. Startläufer bei einer Staffel und Einzelläufer auf der Marathondistanz. Marathon Nummer 11 bestanden.

5. Erinnerung: Mai

Ein 6 Stundenlauf der ins Wasser fiel.

6. Erinnerung: Juni

Ursprünglich eine Teilnahme beim Schlössermarathon. Aufgrund der vielen Regenfälle und dem damit verbundenen Hochwasser entlang der Donau wurde der Marathon abgesagt.

7. Erinnerung: Juli

DAS Jahreshighlight. Ein 6 Stundenlauf auf einem Automobilclubtestgelände bei 35-45 Grad (je nach Sonneneinstrahlung, Schatten und Wind). Am Ende trotzdem 46 Kilometer gelaufgen. Marathon Nummer 12

8. Erinnerung: August

Kärnten läuft Halbmarathon. Im Vergleich zum Juli-Event ein kühles Ereignis

9. Erinnerung: September

Zurück in der Wachau. Schwül und warm. Marathon Nummer 13

10. Erinnerung: Oktober

Rückkehr nach Graz - Marathon Nummer 14 und Jahresbestleistung mit 04:20:09

11. Erinnerung: November

Wechsel im Trainingsrythmus. Statt Laufen - Training von Tai Chi, Qi Gong und Kung Fu im Shaolintempel

12. Erinnerung: Dezember

Trotz anhaltender Laufpause eine Teilnahme beim Wiener Indoor Marathon in den Messehallen. Nach 04:34 im Ziel und damit Marathon Nummer 15 erlaufen.

Jahresbilanz 2013:

6 (Ultra-)Marathondistanzen
8 Halbmarathondistanzen
Marathonjahresbestzeit: 04:20:09
Halbmarathonjahresbestzeit: 01:54:25
6-Stunden-Bestleistung: 50,495 Kilometer
Rund 2.640 Laufkilometer

Manches erreicht, manches verfehlt, viele Erfahrungen, viel gelernt und frischen Ideen für Verbesserungen im neuen Jahr, mit neuen Zielen und neuen Erlebnissen.

30. Dezember 2013

Marathon #15: Indoor Marathon reloaded

2 Monate Trainingspause nach dem Graz Marathon. Eigentlich keine Pause, vielmehr eine Trainingsumstellung. In Wien hatte ich im 5ten Bezirk eine Zweigstelle des chinesischen Shaolin Tempel entdeckt. Seit dem Film "die 36 Kammern der Shaolin" in den 1970er Jahren träumte ich davon, einmal mit Shaolin Mönchen zu trainieren.

Gelegenheit erkannt und beim Schopf gepackt. Oktober bis Dezember waren gekennzeichnet durch ausgiebiges Training von Tai Chi, Qi Gong und Kung Fu - ein durchaus sinnvolles Ergänzungstraining. Durch meine beruflichen und familiären Verpflichtungen blieb leider wenig Zeit für das Lauftraining.

Dennoch: Aus dem letzten Jahr hatte ich aufgrund der zu kurzen Strecke einen Gratisstartplatz. Diesen wollte ich nutzen und auch meinen Marathon #15 ins Ziel bringen. So startete ich praktisch nach zweimonatiger Laufpause am 15. Dezember 2013 um 12:00 Uhr. An sich auch ein sehr interessantes Erlebnis und die spannende Frage: Werde ich ins Ziel kommen?

Nach 04:34:26 Stunden hatte ich die Antwort: Es war möglich auch mit zweimonatiger Laufpause einen Marathon zu laufen. Naja, die zweite Hälfte war sehr herausfordernd aber dennoch: Marathon #15 abgehakt.

Auf ins Laufjahr 2014!

Marathon #14: "Graz du alte ewige junge...

... buchengrün umkränzte Stadt. Niemals werd ich Deiner Schönheit, niemals deiner Freuden satt." Graz - die Stadt meiner Studienzeit. Im Oktober ging es für mich zurück an den Ort meiner Jugend, um diesmal einen Marathon zu laufen.

Im Großen und Ganzen war es ein für mich sehr persönliches Event - hatte ich doch entlang der Marathonstrecke zahlreiche Ecken und Plätze erspäht die mich an Ereignisse meiner Studienzeit erinnerten.

Nach 04:20:09 und sehr vielen bewegenden Momenten war ich  im Ziel - meine persönliche Bestenleistung im Marathonjahr 2013.

22. Dezember 2013

Marathon #13: Zurück in der Wachau

Zwei Tage nach Freitag dem 13. ging es für mich zurück in die Wachau zu meinem 13ten (Ultra-)Marathon-Start. Heuer fand der Wachaumarathon zum 16ten Mal statt mit einem Rekordfeld von 11.000 Teilnehmern bei den Bewerben Viertel-, Halb- und Marathon. Das Team rund um den ehemaligen österreichischen Marathonläufer Michael Buchleitner hat eine tolle Arbeit geleistet. Das Event war durchwegs professionell organisiert und hat keinen Platz für Kritik gelassen. Mehr Informationen gibts beim ePaper zum Wachaumarathon.

Die Wachau, gelegen an der Donau westlich von Wien, ist für mich eine der schönsten Gegenden Österreichs. Deshalb habe ich mich ganz besonders auf dieses Event gefreut. Mein Ziel war es die Zeit vom Wachaumarathon 2011 zu unterbieten. Pünktlich um 10:00 Uhr ging es für die rund 1.000 Marathonteilnehmer los. Der Start war in Emmersdorf - ein verschlafenes Örtchen an der Donau. Zuerst flussaufwärts 2,5 Kilometer zu einer Wende und dann nochmals 2,5 Kilometer zurück nach Emmersdorf. Für mich war es sehr lustig den Start zweimal zu passieren und irgendwie hatte ich erst beim zweiten Mal das Gefühl, dass es richtig losging.

Die Wetterprognosen waren vielversprechend kühl - regnerisch - optimale Bedingungen für persönliche Spitzenzeiten. Dachte ich. Ab Emmersdorf hatte ich eher das Gefühl das es warm und schwül war. Die sehr hohe Luftfeuchtigkeit führte zu einer naßen Kleidung. Dabei habe ich gelernt, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit alles andere nur nicht optimal ist. Bis Kilometer 15 ging es sehr erfreulich dahin. Etwas vor mir der Pacemaker für 4 Stunden und der 4,5 Stunden Pacemaker hinter mir außer Sichtweite.

Doch dann: Ein unerwarteter früher Einbruch. Kurz vor der Halbmarathonmarke in Spitz. Das Tief hielt sich bis ca. Kilometer 33: 2 Kilometer ging es besser mit Kilometerzeiten zwischen 5  und 6:30 Minuten und danach wieder 2 Kilomter schlechter mit Kilometerzeiten zwischen 7 und 8 Minuten.

Kurz vor dem Ziel eine große Überraschung: Am Straßenrand stand ein ehemaliger Schulkollege, den ich seit Jahrzehnten nicht gesehen hatte. Da mein Ziel Marathon finishen in weniger als 5 Stunden 13 Minuten in Reichweite war, nahm ich mir  Zeit für einen kurzen Plausch am Straßenrand. Es ist immer wieder sehr schön Freunde zu treffen - Marathon hin oder her.

Schlußendlich war ich nach 4 Stunden 45 Minuten und 34 Sekunden im Ziel angelangt. Marathon Nummer 13 gefinished. Der nächste Start: Mitte Oktober in Graz.